Investmentprodukt / Anlageprodukt
Der Indian Head Eagle gehört zu den beiden Goldmünzen, mit denen Augustus Saint-Gaudens auf Wunsch von Präsident Theodore Roosevelt die amerikanische Münzprägung neu gestaltete. Die Vorderseite zeigt Liberty mit indianischem Federschmuck – eine Idee Roosevelts, der ein unverwechselbar amerikanisches Motiv wollte. Die Rückseite trägt einen stehenden Adler auf einem Pfeilbündel mit Ölzweig. Anders als bei allen früheren US-Münzen sind die Sterne auf dem Rand angebracht, nicht im Münzbild.
1932 ist der vorletzte Jahrgang der Serie und wurde ausschließlich in Philadelphia geprägt – ein Münzzeichen gibt es bei diesem Jahrgang nicht. Mit rund 4,5 Millionen Stück ist es zugleich die höchste Auflage der gesamten Reihe. Ein Jahr später endete die Serie: Nach dem Goldverbot von 1933 wurden fast alle Bestände eingeschmolzen, weshalb der Jahrgang 1933 heute zu den größten Raritäten der US-Numismatik zählt. Erhalten blieben vor allem Stücke, die zuvor in europäische Bankdepots gelangt waren. Mit 15,05 g Feingold ist der Eagle ein handliches Anlagestück, das durch die Beliebtheit des Motivs über dem reinen Goldwert gehandelt wird.
| Qualität: |
bankenüblich |
| Prägejahr: |
1932 |
| Prägestätte: |
Philadelphia (ohne Münzzeichen) |
| Durchmesser: |
27,0 mm |
| Raugewicht: |
16,718 g |
| Feingewicht: |
15,05 g |
| Feinheit: |
900 |
| Nennwert: |
10 Dollar |
| Avers: |
Liberty mit indianischem Federschmuck |
| Revers: |
Stehender Adler auf Pfeilbündel |
| Rand: |
Sterne auf dem Rand |
| Prägezeitraum Serie: |
1907 – 1933 |
| Herkunft: |
USA |